23.05.2014

Bündnis von Wirtschaft, Universität und Schule

Schüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Duisburg absolvierten Duales Orientierungspraktikum

Bildunterschrift: Gruppenbild: Die Teilnehmer des Dualen Orientierungspraktikums mit den Organisatoren und ihrem Praktikumszertifikat (Foto: Unternehmerverband)

Einblicke in den akademischen Alltag an der Universität Duisburg-Essen und in die daran anschließende berufliche Praxis erhielten nun Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule. Möglich macht den Praxischeck das sogenannte Duale Orientierungspraktikum. Es richtete sich in diesem Fall an Jugendliche der 12. Jahrgangstufe.


Das Praktikumsangebot wird vom Unternehmerverband in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen organisiert. Es unterstützt die Jugendlichen dabei, sich auf Basis ihrer Studienwünsche Einblicke in die Studien- und Berufswelt zu verschaffen. „Sich nicht nur mit der Frage des geeigneten Studiums, sondern auch mit den damit verbundenen konkreten beruflichen Perspektiven zu befassen, ermöglichen wir mit dem Dualen Orientierungspraktikum. Denn die Unternehmen wie auch die Jugendlichen sind nur zufrieden und erfolgreich, wenn beide zueinander passen“, erklärt Elisabeth Schulte, Mitglied der Geschäftsführung des Unternehmerverbandes. Das Duale Orientierungspraktikum besteht aus zwei Teilen: Eine Woche lang schnuppern die Schüler Campusluft an der Universität und in einer weitere Woche lernen sie die berufliche Praxis in einem Betrieb kennen.


Im Verlauf des Hochschul-Teils des Praktikums bekamen die Schüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule u. a. Einblicke in geeignete Grundlagenvorlesungen. Auch die individuelle Beratung durch das Akademische Beratungs-Zentrum der Universität Duisburg-Essen stand den Schülern zur Verfügung. „Die Teilnahme am Dualen Orientierungspraktikum ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Rahmenbedingungen eines Studiums an der Universität Duisburg-Essen. Die Selbstständigkeit der Studieninteressierten wird gefördert, sie lernen, mit dem Vorlesungsverzeichnis umzugehen, eigenständig einen Stundenplan zu erstellen und sich am Campus zu orientieren“, erklärt Judith Bottermann von der Universität.


Für die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule waren vor allem die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Informatik, Medizin, Mathematik, Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften und Erziehungswissenschaften von Interesse. Anschließend verbrachten die Jugendlichen die betriebspraktische Woche bei einem Unternehmen in einem zum Studium passenden Berufsfeld. Entsprechende Praktikumsplätze stellten die Unternehmen Siemens AG, KROHNE Messtechnik GmbH, Gebr. Hölscher Bauunternehmung GmbH, Thyssen Schachtbau GmbH, DATVER GmbH, Regenbogen Duisburg GmbH sowie das Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift zur Verfügung.


Bei einer Abschlussveranstaltung nach den zwei Praktikumswochen tauschten die Schüler dann die neuen Erfahrungen mit Vertretern von Unternehmerverband und Universität aus. „Das bestehende Bündnis zwischen unserer Schule, der Universität und der Wirtschaft ist uns sehr wichtig und fester Bestandteil im Themenfeld Berufswahlorientierung in der Sekundarstufe II geworden. Die erfolgreiche Umsetzung des Dualen Orientierungspraktikums zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, bilanzierte Günter Derksen, Schulleiter der Heinrich-Heine-Gesamtschule abschließend.


Durch seine rund 700 Mitgliedsunternehmen hat der Unternehmerverband beste Kontakte zu Personalleitern und Ausbildern. Der Unternehmerverband unterstützt die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Dualen Orientierungspraktikums bei der Suche nach einem passenden Unternehmen und kooperiert mit der Universität Duisburg-Essen. Weitere Informationen unter www.duales-orientierungspraktikum.de und bei Elisabeth Schulte, Tel: 0203 99367-125, E-Mail: schulte@unternehmerverband.org.