08.06.2015

Gemeinsame Erklärung mit der Landesrektorenkonferenz NRW

unternehmer nrw und LRK NRW verabredeten eine weitere Stärkung der ohnehin schon engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) und die Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW (LRK NRW) haben die Landesregierung aufgefordert, bei der Umsetzung des Hochschulzukunftsgesetzes eng mit den Hochschulen zusammenzuarbeiten und deren Belange ernst zu nehmen. In einer am Montag in Düsseldorf vorgelegten gemeinsamen Erklärung beider Organisationen heißt es, dies gelte insbesondere für die Erarbeitung des Landeshochschulentwicklungsplans. Es bestehe zudem Einigkeit, dass die Wirtschaft bei der Erstellung des Plans ‐ wie andere „Stakeholder“ auch ‐ einbezogen würde.

In dem gemeinsamen Papier fordern beide Organisationen die Landesregierung außerdem auf, die Grundfinanzierung der Universitäten an die gestiegene Studierendenzahl anzupassen und auf eine auskömmliche Grundlage zu stellen. Während die Grundhaushalte der Hochschulen inflationsbereinigt seit Jahren stagnierten, sei die Zahl der Studierenden seit 2011 um 30 Prozent gestiegen.

unternehmer nrw und LRK NRW verabredeten eine weitere Stärkung der ohnehin schon engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Von überragender Bedeutung für Nordrhein-Westfalen sei hierbei vor allem eine Intensivierung der Kooperation in der Forschung, um die Innovationskraft des Landes zu erhalten. Zudem appellierten beide Organisationen an die Bundesregierung, Korrekturen am Mindestlohngesetz vorzunehmen, das ein massives Problem für die für Praxiserfahrungen von Studierenden so wichtigen Praktika sei.