22.10.2014

Schulministerin Löhrmann beim 6. MINT-Tag NRW in Krefeld

Das Bildungswerk der NRW-Wirtschaft tauscht sich mit mehr als 160 Lehrkräften über MINT-Bildung aus

Um die große Bedeutung einer verstärkten MINT-Bildung an weiterführenden Schulen zu verdeutlichen, treffen sich auf Einladung des Bildungswerks der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft (BWNRW) mehr als 160 Pädagoginnen und Pädagogen aus den Netzwerken MINT SCHULE NRW und MINT-EC NRW zum Erfahrungsaustausch auf dem 6. MINT-Tag NRW. Im Beisein von NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann, die Schirmherrin des Netzwerks MINT SCHULE NRW ist, besprechen am Donnerstag, dem 23. Oktober, ab 10.00 Uhr in der Albert-Schweitzer-Schule in Krefeld Vertreter aus Schulen, Wirtschaft und Ministerium, wie das Interesse für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) bei mehr Mädchen und Jungen geweckt und gehalten werden kann.


Einer vor wenigen Tagen veröffentlichten Studie zufolge fehlten in den deutschen Unternehmen aktuell mehr als 123.000 MINT-Arbeitskräfte. Davon entfielen rund 50.000 Arbeitskräfte mit einer entsprechenden akademischen Qualifikation und knapp 75.000 mit einem MINT-orientierten gewerblich-technischen Berufsabschluss. Diese Unterbesetzung schmälere bereits heute die Wachstumsdynamik.„Wir müssen alles daransetzen, die bestehende MINT-Lücke zu schließen“, betonte Meder, Vorsitzender des BWNRW. Er freue sich, dass er am MINT-Tag NRW zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu diesem Netzwerk-Treffen von MINT SCHULE NRW (Sekundarstufe I) und MINT-EC NRW (Sekundarstufe II) begrüßen könne. Dies sei ein Beleg für ein funktionierendes Netzwerk, in dem der Wissensaustausch mit hervorragenden Beispielen aus dem MINT-Unterricht im Vordergrund stehe. Die Wirtschaft in NRW habe ein großes Interesse daran, gemeinsam mit den Schulen und dem Schulministerium die MINT-Bildung voranzutreiben.


Schulministerin Sylvia Löhrmann betonte, wie wichtig die Netzwerke zwischen Schulen und ihren außerschulischen Partnern aus der Wirtschaft sind, um den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten für praktische Erfahrungen zu eröffnen: „Ganzheitliche MINT-Bildung gelingt am besten mit Praxisbezug. Die MINT-Netzwerke stellen Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen her. Einer der Schlüssel für eine erfolgreiche MINT-Bildung liegt darin, die Neugier der Schülerinnen und Schüler auf Technik und Naturwissenschaften zu wecken und wachzuhalten.“