20.11.2014

"Smart cars - Autotechnologie 2.0"

Camp für MINT-EC NRW Schulen: Moderne Autotechnologie kennenlernen und an Fahrzeugen experimentieren

**Camp für MINT-EC NRW Schulen: Moderne Autotechnologie kennenlernen und an Fahrzeugen experimentieren**


Wie sieht das Auto der Zukunft aus? Und vor allem: Welche modernen Autotechnologien stecken dahinter? 14 Schüler von MINT-EC Schulen aus Nordrhein-Westfalen hatten vom 17. bis 19. November in der Hochschule Ruhr West in Bottrop die Möglichkeit, diesen und noch mehr Fragen nachzugehen.

Die Hochschule Ruhr West (Institut Informatik), das Josef-Albers Gymnasium Bottrop (JAG), das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. (BWNRW) und das Unternehmen BRABUS veranstalteten gemeinsam ein dreitägiges Camp für MINT-EC Schüler.


Das Interesse war bereits vorher groß: „Wir hatten mehr Interessenten als wir Plätze anbieten konnten“, berichtete Anna Albers, die als MINT- und zdi-Koordinatorin das Camp betreute. Die Teilnehmer, aus Bottrop, Leverkusen, Schwerte, Tönisvorst, Wegberg und Wolbeck, stammend, besuchen Gymnasien, die im MINT-EC NRW Netzwerk verbunden sind. Inhaltlich geleitet wurde das Camp von den beiden Informatikabsolventen und Masterstudenten Stefan Steinwasser und Jan Eberwein.


Auch für den Automobilveredler BRABUS ist es wichtig, wie sich nächste Generationen Autos vorstellen. Jörn Gander, Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug, nutzte die Chance des etwas anderen Feedbacks und lud im Namen des Unternehmens die Teilnehmer ein, hinter die Kulissen zu schauen und die Produktion des Fahrzeugherstellers zu begutachten. Auf die Theorie, unter anderem mit einer Einführung in das Thema Digitaltechnik, folgte anschließend die Praxis: Die Schüler arbeiteten selbst an den Fahrzeugen und lernten auch das spannende Arbeitsfeld von Informatikern kennen. „Mich hat besonders die Technik in den neuen Laboren der Hochschule begeistert. Das praktische Arbeiten und Programmieren an den Autos von BRABUS war dann das Highlight der Veranstaltung“, erzählt Schüler Stephan Depta aus Wegberg.


Auch Manfred Hannappel, Lehrer am JAG, war von der Organisation und den Inhalten des Camps beeindruckt: „Ein wichtiger Bestandteil der Netzwerkarbeit als MINT-EC Schule ist die Weitergabe von Erfahrungen unter Nutzung der Möglichkeiten vor Ort. Dieses Projekt ermöglichte unseren und den Schülern anderer MINT-EC Schulen Einblicke in ein spannendes Berufs- und Studienfeld.“


Beate Gathen vom Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft betonte, dass es durch die Kooperation vieler Partner erstmalig gelungen sei, ein Camp im Bereich der Informatik für die Schülerinnen und Schüler anbieten zu können. Ihr Fazit: „Unbedingt nächstes Jahr wieder.“


Das BWNRW bietet im Rahmen seiner MINT-Förderung Schülerinnen und Schülern der 54 nordrhein-westfälischen MINT-EC Schulen im Jahr sechs Camps zu den verschiedensten Fachrichtungen an.


**Kontakt:**

BWNRW

Beate Gathen

gathen@bwnrw.de

0211-4573-240