21.02.2017

Positionen: Industrieakzeptanz - 10.2.2017

Nordrhein-Westfalen ist das Kernland der Industrie und muss es bleiben. Mehr als 25 Prozent des NRW-Bruttoinlandprodukts werden von den über eine Million Beschäftigten in der Industrie erwirtschaftet. Die heimischen Industrieunternehmen sind als Treiber für innovative Produkte und Prozesse ein Eckpfeiler des Wohlstands unserer Gesellschaft. Wesentliche Wettbewerbsvorteile unseres Landes liegen in den industriellen Wertschöpfungsketten und Clustern. Ihre gesellschaftliche Verantwortung nimmt die Industrie durch stetige Verbesserung ihrer Rohstoff- und Energieeffizienz als direkten Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz wahr.


Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, brauchen wir eine Industriepolitik, die auf der Grundlage verlässlicher Rahmenbedingungen und Regulierung Investitionssicherheit schafft. Immer häufiger stoßen Industrieprojekte in Teilen der Bevölkerung auf Widerstand. Die Folge sind oftmals lang andauernde Planungsund Genehmigungsverfahren, die deutsche Unternehmen und ausländische Investoren hemmen, am Standort Nordrhein-Westfalen zu investieren. Umso wichtiger ist es, die Akzeptanz von Großprojekten in unserem Land zu steigern. Dies ist eine der zentralen Herausforderungen in der Wirtschaftspolitik. Gelingt dies nicht, wird die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes NRW nachhaltig ins Hintertreffen geraten.