30.01.2017

Positionen: MINT-Bildung - 30.01.2017

Zu Recht ist die Abkürzung MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) in den letzten Jahren in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen und die Stärkung der MINT-Bildung zum etablierten Anliegen geworden.

 

Worum es geht...

Zu Recht ist die Abkürzung MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) in den letzten Jahren in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen und die Stärkung der MINT-Bildung zum etablierten Anliegen geworden. Denn MINT steht für die Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft, für hervorragende Beschäftigungsperspektiven, für die Lösung zentraler Herausforderungen wie Energieversorgung, Umweltschutz oder Mobilität. Doch trotz aller Bekenntnisse und vieler richtiger Schritte bleibt in der MINT-Bildung in NRW sehr viel zu tun – das zeigt nicht zuletzt das besorgniserregende Abschneiden des Landes im IQB-Ländervergleich (IQB: Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich) 2012. Deshalb bleibt es bei dem Ziel: Mehr junge Menschen müssen für MINT begeistert und mit mehr Wissen und Kompetenzen ausgestattet werden. Denn schon heute fehlen in Deutschland rund 120.000 MINT-Fachkräfte, und diese Lücke droht deutlich anzuwachsen. Wenn es nicht gelingt gegenzusteuern, wäre das fatal, denn ein Rückgang der Innovationsfähigkeit wäre zwingend mit Wohlstandsverlusten verbunden.