Schule

Allgemein bildende Schulen müssen auf den weiteren Lebens- und Bildungsweg – sei es eine beruflichen Ausbildung oder ein Studium – vorbereiten. Es gilt, die Potenziale aller jungen Menschen im Sinne einer umfassenden Persönlichkeitsbildung bestmöglich zu entfalten. Dazu gehören fachliche Kompetenzen, soziale und personale Kompetenzen sowie eine fundierte Berufs- und Studienorientierung. Es geht darum, Kinder individuell zu fördern, ungleiche Startchancen abzubauen und alle Talente, Fähigkeiten und Potenziale bestmöglich zu entwickeln. Dabei müssen leistungsstärkere und -schwächere Schüler gleichermaßen im Blick sein.

Trotz zahlreicher Reformen in den letzten Jahren ist der Handlungsbedarf weiterhin groß: Nach wie vor verlassen zu viele junge Menschen in NRW die Schule ohne Abschluss. Zudem zeigen Vergleichsstudien, dass einem noch größeren Anteil von Schülern wichtige Kompetenzen fehlen. Weitere Qualitätsverbesserungen im Schulsystem sind daher dringend erforderlich.

unternehmer nrw setzt sich ein für:

  • eine individuelle Förderung der Schüler, die ihre Potenziale bestmöglich entfaltet und ihre Ausbildungsreife sicherstellt
  • Qualitätsverbesserungen durch eine Orientierung an anspruchsvollen Leistungsstandards und einen nachhaltigen Qualitätsmanagementprozess an den Schulen
  • selbstständige Schulen, die Eigenverantwortung in Finanz- und Personalfragen übernehmen und passgenaue Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen finden können
  • den Ausbau des Ganztags, der Raum und Zeit für eine gezielte Förderung der ganzen Persönlichkeit bietet (z.B. Ergänzung des Unterrichts durch Förderkurse, fächerübergreifende Projektarbeit, Zusammenarbeit mit externen Partnern im Bereich Sport, Musik, Kunst, MINT)
  • die Stärkung und qualitative Verbesserung der MINT-Bildung durch eine feste und umfassende Verankerung dieser Fächer, durch anschaulichen Unterricht und ergänzende Angebote wie z.B. AGs oder Projekte auch in Kooperation mit externen Partnern wie Unternehmen oder Forschungseinrichtungen
  • eine systematische ökonomische Bildung zur Vermittlung wirtschaftlicher Grundkenntnisse und Kompetenzen für mündige Wirtschafts- und Staatsbürger durch Etablierung eines eigenen Fachs „Ökonomische Bildung“, die Festsetzung nationaler Standards und eine entsprechende (Fach-)Lehrerbildung
  • eine hochwertige Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte, die insbesondere auch Kompetenzen zur Diagnostik und individuellen Förderung vermittelt und einhergehen muss mit einer kontinuierlichen Personalentwicklung an den Schulen sowie einer Neugestaltung der Lehrerarbeitszeit (v.a. nach Fächern und Jahrgangsstufen differenzierte Erfassung des Zeitaufwands für den Unterricht, Einbeziehung außerunterrichtlicher Aktivitäten, Festlegung von Fortbildungsanteilen)
  • eine fundierte Berufsorientierung an allen Schulen in enger Kooperation mit externen Partnern, die die verschiedenen Bildungswege nach der Schule gleichwertig in den Blick nimmt und die Eltern der Schüler einbindet

unternehmer nrw, ihre Mitgliedsverbände und die Unternehmen in NRW sind auf vielfältige Weise aktiv:

  • in vielfältigen Projekten rund um das Thema Schule, etwa mit Berufsinformationen, Angeboten zur Berufsorientierung, Planspielen und Schülerfirmen für die ökonomische Bildung, mit Projekten zur Stärkung der MINT-Bildung sowie mit Weiterbildungsangeboten für Lehrkräfte und Schulleitungen
  • beispielsweise im Rahmen von SCHULEWIRTSCHAFT NRW – dem Netzwerk für die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Schulen und Wirtschaft insbesondere in den Themenbereichen Berufsorientierung, MINT- und ökonomische Bildung

_________________