04.01.2017

Arbeitsmarkt, Dezember 2016

Die gute Entwicklung bei der Arbeitslosigkeit hat sich weiterhin fortgesetzt

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Zahlen für den Arbeitsmarkt für Dezember 2016 veröffentlicht. Dem Vorstandsvorsitzenden der BA, Weise, zufolge hat sich die gute Entwicklung bei der Arbeitslosigkeit weiterhin fortgesetzt.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen um 36.000 auf 2.568.000 gestiegen. Saisonbereinigt verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 17.000 Personen im Vergleich zum Vormonat, die Unterbeschäftigung stieg hingegen saisonbereinigt leicht um 2.000 Menschen an. Verglichen mit dem Vorjahr waren in Deutschland 113.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet.

Die Zahl der Erwerbstätigen ist im November 2016 im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 34.000 auf 43,82 Millionen Menschen gestiegen. Dies ist gleichbedeutend mit einem Zuwachs um 297.000 Menschen im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im Oktober saisonbereinigt um 4.000 höher ausgefallen als einen Monat zuvor. Im Vorjahresvergleich stieg die Zahl um 363.000 auf nunmehr 31,73 Millionen Personen.

Im Dezember waren bei der Bundesagentur für Arbeit 658.000 offene Arbeitsstellen gemeldet. Saisonbereinigt sind dies 7.000 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug das Plus 68.000. Der Stellenindex BA-X, der als Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften dient, stieg im Dezember um 4 Punkte auf nun 227 Punkt.

Auch am nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt ist die Zahl der Arbeitslosen im Dezember um 539 Personen auf 695.833 gestiegen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat waren 21.170 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote in Nordrhein-Westfalen bleibt damit im Dezember konstant bei 7,4 Prozent.

Im Dezember waren in Nordrhein-Westfalen 139.986 offene Stellen gemeldet. Dies entspricht einem Zuwachs von 15.408 Stellen im Vergleich zum Vorjahr. Im Oktober waren in Nordrhein-Westfalen rund 6,61 Millionen Menschen sozialversicherungs-pflichtig beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt das Wachstum 0,9 Prozent.