26.02.2015

Arbeitsmarkt, Februar 2015

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland von Januar 2015 auf Februar 2015 gesunken

Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland von Januar 2015 auf Februar 2015 um 15.000 Personen auf rund 3,017 Millionen gesunken, die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosigkeit im Februar um 15.000 gestiegen. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vormonatsvergleich um 20.000 gesunken.

Gegenüber Februar 2014 sank die Arbeitslosigkeit bundesweit um 121.000.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter gewachsen: Nach Meldungen des Statistischen Bundesamtes lag die Zahl der Erwerbstätigen im Januar 2015 bei 42,48 Millionen, das waren 408.000 mehr als im Januar 2014. Hochrechnungen der BA zufolge hat die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung binnen Jahresfrist um 584.000 auf 30,47 Millionen Personen im Dezember 2014 zugenommen.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist nach Ansicht der BA weiterhin aufwärts- gerichtet. 519.000 Arbeitsstellen waren im Februar bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, das waren 63.000 mehr als vor einem Jahr. Der BA-X, der Stellenindex der BA, stieg im Februar 2015 gegenüber dem Vormonat um 1 Punkt auf 183 Punkte.

Der NRW-Arbeitsmarkt zeigte sich im Februar 2015 stabil. Entgegen der in den vergangenen Jahren üblichen Entwicklung erhöhte sich die Arbeitslosigkeit von Januar auf Februar fast nicht. Die Arbeitslosigkeit lag mit 767.631 Personen um lediglich 229 über dem Vormonat. Die Arbeitslosenquote blieb gegenüber dem Januar konstant bei 8,3 Prozent. Vergleicht man die aktuellen Zahlen mit dem entsprechenden Vorjahresmonat, so ergibt sich ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 25.757 Personen oder 3,2 Prozent.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen sank im Dezember 2014 gegenüber dem Vormonat um 40.600 auf 6,38 Millionen. Gemessen am Niveau des Vorjahres liegt die Beschäftigung mit 113.300 Personen oder 1,8 Prozent im Plus.