31.03.2016

Arbeitsmarkt, März 2016

Der Arbeitsmarkt hat sich insgesamt weiter positiv entwickelt

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Zahlen für den Arbeitsmarkt für März 2016 veröffentlicht. Dem Vorstandsvorsitzenden der BA, Weise, zufolge hat sich der Arbeitsmarkt „insgesamt weiter positiv entwickelt“.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen um 66.000 auf 2.845.000 gesunken. Dementsprechend fiel die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf nun 6,5 Prozent. Der Rückgang ist vor allem auf die jahreszeitbedingte Belebung am Arbeitsmarkt zurückzuführen. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Februar unverändert geblieben. Im Vergleich zum Vorjahr waren in Deutschland 87.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet.

Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Februar im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 52.000 auf 43,00 Millionen Menschen gestiegen. Dies ist gleichbedeutend mit einem Anstieg um 543.000 Menschen im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im Januar (aktuellste Daten) saisonbereinigt um 55.000 höher ausgefallen als im Dezember 2015. Im Vorjahresvergleich stieg die Zahl um 731.000 auf nunmehr 31,01 Millionen Personen.

Im März waren bei der Bundesagentur für Arbeit 635.000 offene Arbeitsstellen gemeldet. Saisonbereinigt sind dies 2.000 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug das Plus 92.000. Der Stellenindex BA-X, der als Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften dient, lag im März unverändert bei 209 Punkten.

In Nordrhein-Westfalen ist die Arbeitslosigkeit im März um 5.709 Personen auf 748.050 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 11.150 Menschen weniger arbeitslos gemeldet gewesen. Damit fiel die Quote von 8,1 Prozent im Februar auf 8,0 Prozent im März. Verglichen mit dem Vorjahr hat sich die Quote um 0,2 Prozentpunkte reduziert.

Im März waren in Nordrhein-Westfalen 128.863 offene Stellen gemeldet. Dies entspricht einem Zuwachs von 3.868 Stellen im Vergleich zum Vormonat und einem Plus von 19.310 Stellen im Vergleich zum Vorjahr.

Die Zahl jüngerer Arbeitsloser ging im Vergleich zum Vormonat um 1.223 oder 1,8 Prozent zurück auf 66.161. Das ist gleichbedeutend mit einem Rückgang um 2,7 Prozent im Vergleich zum März 2015. Viele junge Menschen, die sich nach dem Ende ihrer zwei- oder dreieinhalbjährigen Ausbildungen zwischenzeitlich arbeitslos meldeten, konnten schnell eine neue Beschäftigung aufnehmen.

Beim Blick in die Regionen zeigt sich, dass im Ruhrgebiet die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent zurück-gegangen ist. Damit liegt sie auf dem Niveau des Vorjahres. Im Rheinland hat sich die Quote von Februar auf März nicht verändert. Sie liegt aber mit 7,8 Prozent um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. Auch im Münsterland blieb die Quote im Monatsvergleich konstant bei 4,8 Prozent, was ein Prozent-punkt weniger ist als vor einem Jahr.

In Ostwestfalen-Lippe ist die Quote von 6,6 auf 6,5 Prozent gesunken und lag damit um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Die Quote in Südwestfalen blieb unverändert bei 5,8 Prozent, was einem Rückgang um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zum März 2015 entspricht. Im Bergischen Land reduzierte sich die Quote um 0,1 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent.