28.11.2014

Arbeitsmarkt, November 2014

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland von Oktober auf November gesunken

die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland von Oktober auf November 2014 um 16.000 Personen auf rund 2,717 Millionen gesunken, die Arbeitslosenquote blieb unverändert auf 6,3 Prozent. Damit fiel der im November saisonal übliche Rückgang etwas stärker aus als in den letzten Jahren. Bereinigt um saisonale Effekte war daher auch ein Rückgang der Arbeitslosenzahl um 14.000 gegenüber dem Vormonat zu verzeichnen.

Gegenüber November 2013 sank die Arbeitslosigkeit bundesweit um 89.000.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter gewachsen: Nach Meldungen des Statistischen Bundesamtes lag die Zahl der Erwerbstätigen im Oktober 2014 bei 43,08 Millionen, das waren 403.000 mehr als im Oktober 2013. Hochrechnungen der BA zufolge hat die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung binnen Jahresfrist um 508.000 auf 30,67 Millionen Personen im September 2014 zugenommen.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften befinde sich nach Ansicht der BA weiterhin auf einem guten Niveau. 515.000 Arbeitsstellen waren im November bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, das waren 57.000 mehr als vor einem Jahr. Der BA-X, der Stellenindex der BA, stieg im November 2014 gegenüber dem Vormonat um 1 Punkt auf 176 Punkte.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland setzte sich der Abbau der Arbeitslosigkeit im November fort. 726.210 Menschen waren im November 2014 arbeitslos gemeldet, 10.210 bzw. 1,4 Prozent weniger als im Oktober 2014. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,8 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat. Vergleicht man die aktuellen Zahlen mit dem entsprechenden Vorjahresmonat, so ergibt sich ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 19.429 Personen oder 2,6 Prozent.

Parallel dazu stieg die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen im September 2014 gegenüber dem Vormonat um 49.800 auf 6,40 Millionen. Gemessen am Niveau des Vorjahres liegt die Beschäftigung mit 93.521 Personen oder 1,5 Prozent im Plus.