unternehmer nrw liefert Informationen zur Beschäftigungsentwicklung der NRW-Industrie, zur Industrieproduktion und Auftragseingängen in NRW, zum Arbeitsmarkt und Geschäftsklima.

Das Bruttoinlandsprodukt ist das Maß für den Marktwert aller Güter und Dienstleistungen, die ein Land innerhalb eines Jahres produziert und stellt damit die umfassendste Messung der Gesamtleistung einer Volkswirtschaft dar. Preisbereinigt lag das nordrhein-westfälische Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Bundesdurchschnitt betrug der Anstieg 1,8 Prozent. Der Weg zurück zum Vorkrisenniveau ist weit. Die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen produzierten im Jahr 2022 Güter und Dienstleistungen mit einem Wert von 794 Milliarden Euro. Damit ist Nordrhein-Westfalen nicht nur innerhalb Deutschlands das Zentrum der Warenherstellung, sondern auch innerhalb Europas ein echtes Schwergewicht.

194 Milliarden Euro erwirtschaftete alleine das Produzierende Gewerbe und trug damit rund 27 Prozent zur gesamten Bruttowertschöpfung in Nordrhein-Westfalen bei. Gemessen an der Zahl der Beschäftigten ist der Maschinenbau die größte Industriebranche in Nordrhein-Westfalen, rund 197.000 Beschäftigte waren 2022 in dieser tätig. Neben den großen Branchen der Metall- und Elektroindustrie sind die Branchen der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie die Herstellung von chemischen Erzeugnissen in Nordrhein-Westfalen stark vertreten. Im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich im Jahr 2022 eine positive Entwicklung der industriellen Arbeitsplätze.

Nicht nur bei den Beschäftigten, sondern auch beim Umsatz ist der Maschinenbau eine der Triebfedern der nordrhein-westfälischen Industrie. Mit einem Umsatz von 51 Milliarden Euro lag der Maschinenbau nur hinter der Branche der Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die auf rund 60 Milliarden Euro Umsatz kam.

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