„Mit der Steuer- und Abgabenfreiheit eines sogenannten „Krisen-Bonus“ von 1.000 Euro macht die Politik einen Vertrag zu Lasten Dritter. Denn dieses Geld müssten schließlich die Unternehmen zahlen und nicht der Staat. Und die Politik weckt damit Erwartungen, die sehr viele Unternehmen in der derzeit äußerst schwierigen wirtschaftlichen Lage schlicht nicht werden erfüllen können. Eine Erhöhung der Pendlerpauschale wäre hier deutlich zielführender gewesen. Oder es müsste in den derzeitigen Plänen das Erfordernis der Zusätzlichkeit gestrichen werden. Dann könnten die 1.000 Euro auch aus bereits bestehendem Einkommen steuer- und abgabenfrei umgewandelt werden und so die Beschäftigten entlasten, ohne die Unternehmen zu belasten."

