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aus NRW

"Politik muss steigende Rentenbeiträge in den Griff bekommen"

Hauptgeschäftsführer Pöttering zu den Rentenbeiträgen

“Die Politik muss die immer weiter steigenden Rentenbeiträge für Unternehmen und Beschäftigte endlich in den Griff bekommen”, so der Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw, Johannes Pöttering, in der Rheinischen Post. Es führe daher kein Weg daran vorbei, wieder einen echten Nachhaltigkeitsfaktor einzuführen, der in der Rentenformel das sinkende Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern berücksichtige, so Pöttering. Außerdem müsse endlich die sogenannte Rente mit 63 abgeschafft werden, die Fehlanreize setze und viel koste. Er führt aus: “Auch sind die Abschläge für vorzeitigen Rentenbeginn mit 0,3 Prozent pro Monat zu gering, sie müssten auf 0,5 Prozent steigen. Und natürlich kommen wir nicht daran vorbei, über eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit zu reden. Wir sollten das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung knüpfen. Wir leben länger und das im Schnitt auch gesünder – und deshalb ist es auch nur folgerichtig, länger zu arbeiten.” Er könne nur hoffen, dass die Politik für diese Maßnahmen endlich die Kraft und den Mut aufbringe. “Alles andere wäre angesichts der demografischen Entwicklung blanke Realitätsverweigerung.”