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aus NRW

Innovationsfähigkeit entscheidet über die Zukunft des Standorts

Nach Auffassung der nordrhein-westfälischen Unternehmer müssen Innovation und Digitalisierung von der nächsten Landesregierung noch stärker zu einem strategischen, standortpolitischen Handlungsfeld gemacht werden. „Die Innovationsfähigkeit unseres Landes wird maßgeblich darüber entscheiden, ob der Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen eine Zukunft hat“, sagte der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, am Montag in Düsseldorf bei der Vorlage des innovations- und digital-politischen Papiers seiner Organisation zur Landtagswahl 2027.

Strategisch koordiniert von einem Landesministerium als zentraler Steuerungseinheit müssten künftig alle anderen Häuser jeweils eine Agenda mit ambitionierten Zielen und konkreten Schritten entwickeln. Nordrhein-Westfalen verfüge mit seinen hochinnovativen Unternehmen, seiner dichten Forschungs- und Entwicklungslandschaft und seinen starken Wissenschafts-Leuchttürmen mit ei-ner Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinaus über beste Voraussetzungen für den Erfolg im knüppelharten internationalen In-novations-Wettbewerb. „Diese Pfunde muss das Land noch mehr nutzen und viel ambitionierter werden“, so Kirchhoff.

Von einer künftigen Landesregierung erwarte er, industrielle Künstliche Intelligenz (KI) zu einem zentralen Schwerpunkt der In-novations-Politik des Landes zu machen. „Die nächste Welle von KI ist physisch“, erklärte Kirchhoff. Das bedeute, dass insbesondere das deutsche Know-how in mechanisch-elektrischen Produkten etwa bei Autos, im Maschinenbau, bei Robotern oder in der Verfahrenstechnik nicht durch eine digitale Technologie ersetzt werden könne. Es gehe jetzt darum, dass digitale Modelle, Software und KI diese Produkte verbesserten, optimierten und trainierten. „Wer Maschinen nicht bauen kann, der kann sie auch nicht digitalisieren. Wir in NRW können das – und das ist unsere große Chance im Wettbewerb“, betonte Kirchhoff. „Mit unseren voll-ständigen industriellen Wertschöpfungsketten verfügen wir auch aus internationaler Perspektive über ein großartiges Alleinstellungsmerkmal“, so der NRW-Unternehmerpräsident. Mit diesem Potenzial könne Nordrhein-Westfalen zu einem führenden Standort für industrielle KI werden.

Das ganze Forderungspapier “Mit Innovation und Digitalisierung auf die 1” kann man hier lesen.

Die Presseerklärung zum Thema gibt es hier nochmals.