Die branchenübergreifend extrem angespannte wirtschaftliche Lage stand im Mittelpunkt der ersten Vorstandssitzung von unternehmer nrw im Jahr 2026. Die Erwartung der Unternehmerschaft an die Politik ist unmissverständlich: Es braucht endlich mehr Mut zu grundlegenden Strukturreformen.
In einer intensiven und lebhaften Debatte diskutierte der Vorstand mit Jochen Ott, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW und Spitzenkandidat der SPD Nordrhein-Westfalen für die #Landtagswahl 2027.
Der Präsident von unternehmer nrw, Arndt G. Kirchhoff, betonte, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Industriestandorts Nordrhein-Westfalen sei entscheidend für dessen Zukunftsfähigkeit. Sie sei Voraussetzung für private Investitionen, den Erhalt von Arbeitsplätzen und damit auch Grundlage eines leistungsfähigen Sozialstaats.
Die notwendigen Stellschrauben seien bekannt: Energiekosten senken, Steuern und Abgabenlast deutlich verringern, Bürokratie abbauen. Die Politik müsse jetzt zügig mehrere Gänge hochschalten. Und: In der aktuellen Lage sei – mit Blick auf den Bund – die Debatte über eine Erhöhung der Erbschaftsteuer gerade für familiengeführte Mittelstandsunternehmen ein fatales Signal.
Weitere Diskussionspunkte: Schul- und Bildungspolitik, Arbeitszeiten, Gesundheitsversorgung sowie Energiepolitik.

